Woran erkenne ich eine Impfkomplikation?

Nach der Definition unterscheiden wir

  • eine Impfreaktion
  • eine Impfkomplikation und
  • einen Impfschaden.

Laut Definition im Infektionsschutzgesetz ist eine Impfreaktion eine

das übliche Ausmaß nicht überschreitende, kurzzeitig vorübergehende Lokal- und Allgemeinreaktionen, die als Ausdruck der Auseinandersetzung des Organismus mit dem Impfstoff anzusehen sind: z.B. - für die Dauer von 1-3 Tagen (gelegentlich länger) anhaltende Rötung, Schwellung oder Schmerzhaftigkeit an der Injektionsstelle - Fieber unter 39.5 °C (bei rektaler Messung), Kopf- und Gliederschmerzen, Mattigkeit, Unwohlsein, Übelkeit, Unruhe, Schwellung der regionären Lymphknoten - oder im gleichen Sinne zu deutende Symptome einer ‚Impfkrankheit‘ (1-3 Wochen nach der Impfung), z.B. leichte Parotisschwellung oder ein Masern- bzw. Varizellen ähnliches Exanthem oder kurzzeitige Arthralgien nach der Verabreichung von auf der Basis abgeschwächter Lebendviren hergestellten Impfstoffen gegen Mumps, Masern, Röteln oder Varizellen. (www.pei.de)

Eine Impfreaktion  ist eine vom Anwender gewünschte Reaktion, die anzeigen soll, daß der Organismus des Geimpften eine Immunantwort auf die mit der Impfung verabreichten Impfantigene gibt, sich „mit dem Impferreger auseinandersetzt“. Im Idealfall, der wie wir wissen, im realen Leben m.o.w. selten auftritt, erzeugen die immunkompetenten Zellen eine hohe Zahl von Antikörpern gegen das Bakterium oder Virus. Diese bleiben zwischen 10 Jahren und lebenslang erhalten und garantieren der/dem Geimpften eine dauerhafte Immunität gegen die Krankheit(en), gegen die geimpft wurde.

Der Idealfall umfaßt weiterhin die seltene Möglichkeit, daß die Impfstoffbestandteile sich idealtypisch verhalten:

  • Die toxischen und krebserzeugenden Bestandteile Formaldehyd und Quecksilberverbindungen schädigen die Gewebe der/des Geimpften, in denen sie zirkulieren, nicht.
  • Die enthaltenen Fremdproteine lösen keine Autoimmunreaktion aus.
  • Das Aluminiumsalz des Impfstoffes, das als Wirkverstärker in allen Totimpfstoffen enthalten ist, führt nicht zu Autoimmunreaktionen gegen die körpereigenen Gewebe, mit denen das Aluminiumsalz bei der Injektion in Kontakt kommt.
  • Es kommt durch keinen der erbgutverändernden Bestandteile des Impfstoffes zu einer Erbgutschädigung.

Wenn die Reaktion darüber hinausgeht, handelt es sich um eine meldepflichtige Impfkomplikation. Zu Beginn der Symptome sind die 3 obengenannten Varianten einer Reaktion auf die Impfung schwer zu unterscheiden- sowohl von medizinischen Laien als auch von MedizinerInnen.

Besonders bei Eltern geimpfter Säuglinge und Kleinkinder gefürchtet ist die sogenannte Impf- Enzephalopathie. Sie wurde bereits 1896 von dem Londoner Pathologen Prof. Edward Munch Crookshank bei Kindern erstmals beschrieben, die an der Pockenimpfung gestorben waren.

Daß sich eine Impf- Enzephalopathie folgenlos zurückbildet, ist nicht zu erwarten. Im schlimmsten Fall führt sie zum Plötzlichen Kindstod (fachlich als SIDS- Sudden Infant Death Syndrome) bezeichnet.

Meist resultieren Anfallsleiden und/oder mehr oder weniger schwere körperliche und geistige Behinderungen und Entwicklungsstörungen daraus.

Sie erkennen eine Impfkomplikation bei Säuglingen/ Kleinkindern an folgenden Auffälligkeiten:

  • Das Kind schreit über Stunden- anhaltend oder in Intervallen- schriller als beim üblichen Schreien eines Säuglings. Das Kind windet sich wie unter starken Schmerzen.
  • Das Gesicht ist auffällig rot, blaß oder bläulich verfärbt.
  • Es läßt sich nicht durch übliche Maßnahmen beruhigen. Es hat keinen Appetit, verweigert das Stillen oder zeigt andere auffällige Verhaltensweisen, die bisher untypisch waren.
  • Der Blick ist starr/ schielend/ die Pupillen reagieren nicht normal auf Licht mit Zusammenziehen.
  • Der Muskeltonus ist entweder stärker oder deutlich schlaffer als zuvor üblich.
  • Das Kind ist dauerhaft aufgeregt und schläft nicht wie üblich oder ist permanent schläfrig, so daß es sogar beim Trinken einschläft oder vor Schläfrigkeit gar nicht erst trinken kann.
  • Das Verhalten ist auffällig verändert, indem das Kind nicht wie vor der Impfung auf seine Bezugspersonen reagiert, sondern sich ihnen gegenüber ungewohnt ängstlich oder gleichgültig verhält.
  • Kinder, die deutlich lautiert oder erste Worte gesprochen haben, hören plötzlich damit auf.
  • Der ganze Körper oder Körperteile zucken, zittern oder vollführen scheinbar unwillkürlich merkwürdige Bewegungen, die das Kind vor der Impfung nicht gezeigt hatte.
  • Der Stuhlgang verändert sich deutlich und anhaltend: entweder tritt Durchfall auf oder es besteht starke Verstopfung oder beide Zustände wechseln ab. Der Durchfall oder auch parallel Erbrechen werden schnell azetonämisch, d.h. unstillbar und verlangen ggf. einen Notarzteinsatz, damit das Kind nicht austrocknet.
  • Es beginnen Katarrhe der Atemwege, die zunächst wie normale Infekte aussehen, nur daß sie anhaltend, sehr stark und häufig wiederkehrend sind. Ein gesundes und glückliches Kind, das nicht gerade zahnt, gut ernährt und warm genug gekleidet ist, hat nicht mehr als 1-2 Infekte im Jahr, die ein kräftiges Fieber ausbilden und ohne chemische Medikamente binnen weniger Tage vergehen.
  • Es erscheinen oder verstärken sich vorhandene, teils juckende, Hautausschläge, die nicht binnen weniger Tage von allein vergehen (wie gesunderweise bei Masern, Röteln, Ringelröteln oder Windpocken).

Bei Jugendlichen und Erwachsenen zeigen sich Impfkomplikationen vielfältig, meist betreffen sie das Nervensystem und/oder den Bewegungsapparat. Sie treten binnen weniger Tage bis 6 Monate nach einer Impfung auf und sind fast immer als Autoimmun- Erkrankungen beschrieben. Nicht zufällig gibt es Autoimmunkrankheiten erst, seit es Impfprogramme gibt. Die meisten Autoimmunkrankheiten sind als direkte Folgen von Impfungen in der medizinischen Fachliteratur beschrieben.

Häufige Impfkomplikationen bei Jugendlichen und Erwachsenen sind:

  • Angst- und Zwangsstörungen
  • Koordinationsstörungen/ Schwindel
  • Encephalitis disseminata (Multiple Sklerose)
  • Brachialgie (Frozen Shoulder, Schulter- Arm- Syndrom), meist im geimpften Arm
  • Chronische Rückenmarkentzündungen, die sich als Ischialgie und/oder Lähmungen zeigen, im Extremfall Guillan-Barré- Syndrom
  • Chronische Erschöpfung

 

Bei einem Impfschaden bilden sich m.o.w. schwere Symptome aus der obengenannten Auswahl, die mindestens 6 Monate anhalten. Ein Impfschaden wird gerichtlich festgestellt, wenn die Minderung der Erwerbsfähigkeit nachweislich mindestens 25 % beträgt.

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Dr. Peter Patzak

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Dr. med. vet. Peter Patzak, Heilpraktiker, Homöopath, Impfsachverständiger